Cannabis, Odyssee einer Pflanze

22.10.2011 02:00

Cannabis, Geschichte einer Pflanze

Cannabis (botanischer Name Cannabis sativa L.) wurde in unseren Modernen Zeit lange nur als Rauschmittel wahrgenommen, sein Konsum und auch die arzneiliche Verwendung wahren und sind Gesetzlich verboten. Erst langsam werden die medizinischen Potenzen des Cannabis wiederendeckt. Die hauptsächlich leidtragenden Personen die es betrifft sind Patienten die durch die Hilfe von Cannabinoiden Ihre Krankheitssymptome lindern könnten. Auf der anderen Seite darf man Cannabis auch nicht als Wundermittel aus vergessenen Zeiten sehn, es kann zwar in vielen Fällen durchaus zur Behandlung und Linderung von Krankheitssymptomen erfolgreich genutzt werden, aber nicht zur vollständigen Heilung von Krankheiten. Auch die Schmerzlindernde Wirkung ist keinesfalls mit heutigen Produkten wie Aspirin zu vergleichen. Aber woher kommt diese Pflanze und seit wann ist sie schon bekannt ?Vermutlich ursprünglich im Himalaya Gebiet beheimatet, verbreitete sich die robuste Pflanze in ganz Asien und gelangte schließlich über Vorderasien nach Afrika und im ersten Jahrtausend v.Chr. auch nach Europa. Von dort aus ging Ihr Siegeszug im 16ten Jahrhundert weiter nach Nord, Mittel und Südamerika, sie fand Einzug in das ayurvedische Medizinsystem sowie in die Arabische Medizin. Sowohl die Tibeter als auch sie Ägypter zur Zeit der Pharaonen, die Assyrer und die Skythen die Thraker und auch die alten Griechen nutzten die Hanfpflanze zu den unterschiedlichsten Zwecken. Als Heilmittel, Aphrodisiakum oder zur Raucherzeugung, zu kultischen Zwecken wie auch zur Faser und Ölgewinnung (Hanföl wurde für die Menschliche Ernährung noch bis zum 2.Wletkrieg benutzt). Hanfsamen enthalten unter anderem alle acht essenziel wichtigen Aminosäuren sowie Vitamin A und B in reichlicher Form. Außerdem wurde Cannabis auch schon vom Griechischen Geschichtschreiber Herodot positiv in seinen Wirkungen erwähnt. Aber nicht nur der Medizinische Zweck von Cannabis stellte viele Jahrhunderte lang eine wichtige Rohstoffquelle dar, auch die Herstellung von Produkten wie Seilen, Segeltücher, Textilien, Papier oder auch verschiedene Baustoffe stellte ein wichtiger Bestandteil dar. Die sogenannten Bastfasern der Hanfpflanze zählen zu den Hochwertigsten überhaupt, und dass aus den Samen gewonnene öl stellt ein Hochwertiges Speiseöl dar. Ca. 2800v.Chr. wurden in China die ersten Hanfseile aus deren fasern gefertigt. Sie ersetzten die damals üblichen Lederriemen, wurden aber bald schon auch für die Schifffahrt genutzt. Ebenfalls in China wurde auch ca.100v.Chr. das erste Pergament gefertigt. Sogar Adlige Personen wie Königin Victoria (1819-1901)ließen sich wegen verschiedenster Beschwerden mit Cannabis behandeln. Im Jahre 1940 wurde in Deutschland immer noch etwa 20`000 Hektar Hanf zur Fasergewinnung angebaut, bis schließlich der Anbau in den 50er Jahren vollständig zum erliegen kam. 1982 kam es dann dazu, dass auch der Anbau von Hanfpflanzen in Folge einer Änderung des Betäubungsmittelgesetztes grundsätzlich verboten wurden. Jedoch seit 1996 ist der Landwirtschaftliche Anbau von Nutzhanf zumindest in Deutschland und der Schweiz wieder erlaubt. Ein aus Kanada und der USA künstlich hergestelltes Dronabinol (Künstlich hergestelltes THC-Präparat genannt Marinol) darf seit Februar 1998 auch in Europa rezeptiert und an Einzelpersonen verschrieben werden, muss jedoch aus den ewigen Ländern importiert werden. Was aber trotzt allem durchaus Probleme an den Grenzen verursachen kann.

Die soll keine Verherrlichung oder Anstiftung zum Konsum oder Anbau sein

Die Pflanze Cannabis

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